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Sinfonieorchester

Das Sinfonieorchester
Das Sinfonieorchester
Dirigent Christopher Wasmuth
Dirigent Christopher Wasmuth

Das Sinfonieorchester des Musikverein "Glückauf" Anthrazit Ibbenbüren e.V. besteht zur Zeit aus 40 Musikern und probt regelmäßig Dienstags von 19:30 - 21:30 Uhr.

Es wird von Christopher Wasmuth geleitet.

Die Besetzung besteht aus:

  • Violone. Viola, Cello, Kontrabass
  • Piccolo-Flöte, Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott
  • Trompete, Posaune, Horn, Tuba
  • Schlagzeug, Pauken, Percussion

Zum Repertoire des Sinfonieorchesters gehören:

  • Sinfonische Werke
  • Oper, Operette

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    Geschichte des Sinfonieorchester

    In Ibbenbüren wurde 1901 eine erste Bergkapelle mit 19 Bergleuten gegründet. Im Ersten Weltkrieg löste sich diese Kapelle auf und formierte sich 1933 unter Leitung von Karl Schreiber aufs Neue. Schon seit 1950 trat das PREUSSAG-Werksorchester bei Konzerten aller Art auf.

    Der damalige Orchesterleiter Helmut Westenhoff († 2010) kam 1956 auf die Idee, die Bergkapelle und das Streichorchester für die Unterhaltung der Belegschaft einzusetzen. Diese Veranstaltungen wurden unter dem Begriff PREUSSAG Feierabend sehr beliebt und bekannt. Die PREUSSAG war Deutschlands einzige Zeche, die neben der üblichen Bergkapelle auch ein Streichorchester unterhielt.
     
    Darum gab es neben Blas- auch Symphoniekonzerte. Außer einem Opern  und Operettenkonzert wurde für das Symphonieorchester ein Kirchenkonzert eingeführt. Der Anteil des Blasorchesters bestand einerseits in einer Veranstaltung mit herkömmlicher Blasmusik, andererseits in der musikalischen Gestaltung des so genannten „Bunten Abends“. Hierzu wurden verschiedenste Unterhaltungskünstler eingeladen.
     
    Die Veranstaltungen wurden in einem Abonnement angeboten und von der Belegschaft sehr gut angenommen. 1974 wurde das Ibbenbürener Podium geboren, in dem junge Instrumentalkünstler auftraten. Diese Konzertart erfreute sich einer so großen Beliebtheit in Kennerkreisen, sodass sich Musikstudenten aus ganz Deutschland zur Teilnahme anmeldeten. Jedes Konzert wurde mit viel Aufwand und einer besonderen Bühnentechnik zum einmaligen Erlebnis. Die Erfolge waren nicht zuletzt auf den Dirigenten Helmut Westenhoff zurückzuführen, der sich auch als Arrangeur vieler Musiktitel einen Namen machte.

    Sinfonieorchester im Jahr 1958
    Sinfonieorchester im Jahr 1958 auf der Freilichtbühne Tecklenburg
    Sinfonieorchester im Jahr 1986
    Sinfonieorchester im Jahr 1986

    Neben den genannten Orchesterformationen gab es eine Big Band sowie ein Saisonorchester. Sie wurden bei Tanzveranstaltungen und feierlichen Anlässen wie Ehrungen, Lossprechungen, betrieblichen Feiern eingesetzt.
     
    Wie anspruchsvoll und erfolgreich die Feierabende waren, erkennt man auch daran, dass zahlreiche Konzerte vom Rundfunk aufgezeichnet wurden. Eine Vielzahl von Schallplatten und Magnetbandaufzeichnungen existieren von den Veranstaltungen, Die besten Aufnahmen werden zurzeit auf CD gebrannt, um sie der Nachwelt zu erhalten.
     
    Im Jahr 2003 wurde das Werksorchester der DSK (jetzt RAG -früher PREUSSAG) aufgelöst, weil nur noch eine geringe Anzahl von Musikern dem Werk angehörte. Das war der Anlass, den Musikverein Glückauf zu gründen, der sich in seiner Satzung verpflichtete, die bergmännische Tradition im Liedgut und in der Orchesterliteratur in der hiesigen Region aufrechtzuerhalten.
     
    In dem Zuge wurde der Steigerchor eine selbstständige Abteilung des Musikvereins. Die Tradition der Feierabendkonzerte wurde im Musikverein Glückauf fortgesetzt. Zunächst waren es die zum festen Bestandteil gehörenden Konzertabende: je zwei Blas  und Symphoniekonzerte. Mit deren zunehmender Akzeptanz beim Publikum wird neuerdings auch an die Wiederbelebung des Ibbenbürener Podium gedacht. Somit ist die musikalische Unterhaltung der Belegschaft auch in Zukunft gesichert.